Wissen und Inspiration

«Tag der Schweizer Garagisten» 2020

Wissen und Inspiration

17. Januar 2020 agvs-upsa.ch – AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli zieht ein positives erstes Fazit zum «Tag der Schweizer Garagisten». Die Tagung hat sich weiterentwickelt und die Rückmeldungen der Gäste sind positiv.
 
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AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli bedankt sich bei den beiden Moderatoren Mélanie Freymond und Röbi Koller.

sco. Herr Wernli, der «Tag der Schweizer Garagisten» ist Geschichte. Welches Fazit ziehen Sie als Gastgeber im Kursaal Bern?
Urs Wernli, AGVS-Zentralpräsident: Das grosse Engagement des Organisationsteams vor und während der Tagung hat sich gelohnt. Der Ablauf war störungsfrei und es ist, so glaube ich, gut gelungen, wiederum einen einzigartigen Anlass für unsere Mitglieder mit viel Wissensvermittlung und Inspiration durchzuführen. Ich bin sehr zufrieden mit allen, die sich engagiert haben, und voller Dankbarkeit, dass alles so gut abgelaufen ist.
 
Sie haben viele Gespräche geführt. Welche Feedbacks haben Sie seitens der Teilnehmenden erhalten?
Die Themen, Referenten und Podiumsteilnehmer haben offenbar ins Schwarze getroffen. Wir werden nun die Auswertung abwarten. Was ich spontan und nun nach der Tagung zur Kenntnis nehmen darf, sind alles anerkennende Voten zu einem sehr gut orchestrierten «Tag der Schweizer Garagisten».
 
Vor einem Jahr haben Sie von «Feinjustierungen» gesprochen, um die Tagung weiterzuentwickeln. Wo haben Sie zwischen der Tagung 2019 und 2020 an den Schrauben gedreht?
Mein Credo lautet: «Immer besser zu werden». Die Themen sollten einen möglichst hohen Praxisbezug erhalten und der Tag weniger beladen sein. Zeitreserven wurden eingebaut und die Referenten, Podiumsteilnehmer und Moderatoren optimal in die Vorbereitungen einbezogen. Es soll ein unvergesslicher Tag sein, der positiv in Erinnerung bleibt.
 
Wo besteht aus Ihrer Sicht noch Potenzial?
Das wird dann die Auswertung zeigen. Beim Check-in sollte kein Stau entstehen. Mit dem Einbezug des Publikums durch Voting oder Befragung können wir die Aufmerksamkeit noch steigern. Am Ende soll es ein inspirierender Tag sein, der die Garagisten und Gäste bei aktuellen und künftigen Themen zum Denken und Handeln anregt.
 
Das mediale Interesse war dieses Jahr grösser als auch schon. Worauf führen Sie dies zurück?
Die Klimadebatte löste rund um das Auto respektive den motorisierten Verkehr viel mediales Interesse aus. Hinzu kommt der Hype rund um die Elektromobilität und da stehen die Garagisten mitten drin. Sicher haben die AGVS-Medien wesentlich daran gearbeitet, dass die öffentlichen Medien aufmerksam geworden sind.
 
In Ihrem Positionierungsreferat haben Sie die künftigen Herausforderungen im Bereich CO2 angesprochen. VW-Chefstratege Michael Jost will den Konzern 2050 klimaneutral umbauen. Sind die Schweizer Garagisten bereit und beweglich genug für diesen Wandel?
 Die AGVS-Mitglieder sind seit mehreren Jahren durch den AutoEnergieCheck AEC sensibilisiert. Das gesellschaftliche Interesse an einer umweltfreundlicheren Mobilität ist den Garagisten bewusst. Im Gleichschritt mit dem Druck zur Klimaverbesserung und den tieferen gesetzlichen Vorgaben beim CO2-Ausstoss kommen nun immer mehr E-Autos oder Fahrzeuge mit Hybridantrieb in den Verkauf. Da werden unsere Garagisten dem Wandel nicht im Weg stehen und mitziehen. Allerdings ist der bestehende Fahrzeugpark mit 5,3 Millionen Fahrzeugen nicht zu vernachlässigen. Da werden wir auch als AGVS dranbleiben und zusammen mit dem Bundesamt für Energie weiterhin durch Massnahmen in der Beratung und im Service einen wesentlichen Beitrag leisten zur Schonung der Umwelt.
 


Alles über den «Tag der Schweizer Garagisten» 2020
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